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Enttäuschende Heimspielniederlage gegen den Tabellenführer

Geschrieben von Jörg Walter am . Veröffentlicht in Damen 2

Im letzten Spiel des Jahres hat es gegen den Tabellenführer aus Hilden beim 0:3 am Samstag leider noch nicht einmal zu einem Satzgewinn gereicht, obwohl die Borkenerinnen ganz nah dran gewesen sind (9:25, 24:26, 25:27).
Der erste Satz hat aus Borkener Sicht im Prinzip gar nicht stattgefunden. Man ließ den Gegner schalten und walten, der so schnell und leicht ins Spiel fand und es nach Belieben gestalten konnte. In eigener Halle darf man in dieser Form einfach nicht auftreten.
Viel besser lief es in den beiden nächsten Sätzen, die ganz ähnlich verliefen. Die RC-Mädel besannen sich auf ihre Fähigkeiten und kämpften sich ins Spiel. Insbesonders die Angriffsaktionen zeigten, dass man in dieser Spielklasse mithalten kann. Allen voran versenkte Esther Spöler einige krachende Angriffe im gegnerischen Feld.
In der Annahme und vor allem in der Feldabwehr lief es längst nicht so erfolgreich. Während der Gegner gut stand und viele Borkener Angriffe aufnehmen konnte, fehlte es im eigenen Spiel an Antizipation und Beweglichkeit, so dass viele Bälle einfach fallen gelassen wurden.
Trotzdem verliefen die Durchgänge 2 und 3 sehr ausgeglichen und die RC-Mädel erkämpften sich verdientermaßen im 2. Satz einen und im 3. Satz sogar zwei Satzbälle, die aber alle nicht genutzt werden konnten, so dass als Ergebnis eine enttäuschende Niederlage stand.

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VL-Team holt auswärts zwei Punkte

Geschrieben von Jörg Walter am . Veröffentlicht in Damen 2

Wieder einmal sehr spannend ging es im Auswärtsspiel der RC-Mädel gegen den TV Voerde zu, bevor schließlich der 3:2-Sieg und immerhin noch 2 Punkte mit nach Borken genommen werden konnten (21:25, 25:18, 25:13, 22:25, 16:14).
Vom Verlauf her fühlte man sich in die letzten Spiele versetzt: die Borkenerinnen begannen zurückhaltend und zeigten Unsicherheiten in Annahme und Feldabwehr, was dazu führte, dass man im gesamten 1. Durchgang ständig mit 3 bis 5 Punkten hinter dem Gegner her lief und trotz einer leichten Leistungssteigerung in der Schlussphase nie zum Ausgleich kam.
In den nächsten beiden Sätzen lief es dann deutlich besser: die Annahmegenauigkeit nahm zu und der Angriffsdruck ebenfalls, so dass es nun der Gegner war, der ständig im Rückstand war. Im dritten Satz lief es richtig rund, weil die ersten Pässe stets genau waren und gegnerische Aufschläge sofort abgenommen werden konnten. Eine Aufschlagserie von Kim Telaar brachte den endgültigen Durchbruch und alles sah nach einem schnellen Ende aus.
Doch im vierten Durchgang kam der Einbruch und die Borkenerinnen fielen in die Fehler des 1. Satzes zurück. Die Annahme wurde wieder ungenauer und die Eigenfehler häuften sich. So war es nicht verwunderlich, dass dieser Abschnitt nach einem letzten Aufbäumen gegen Satzende durch zwei klare Eigenfehler verloren ging.
Auch im entscheidenden 5. Satz geriet man zunächst in Rückstand, bevor dann die beiden jüngsten Spielerinnen im RC-Team die Weichen auf Sieg stellten. Erst war es Clara Schlettert, die durch ihre frechen, harten Aufschläge aus einem 3:5-Rückstand eine 7:5-Führung machte und neue Hoffnung entfachte. Nach dem Seitenwechsel bei erneutem Rückstand (7:8) war es dann Hanna Föcker, die fünf Punkte zur vorentscheidenden 12:8-Führung beisteuerte. Der Gegner kam zwar trotzdem noch einmal heran, konnte aber den Sieg der RC-Mädel nicht mehr verhindern.
Im letzten Spiel des Jahres ist am nächsten Samstag um 15 Uhr der Hildener AT in der Mergelsberghalle zu Gast. Man will dem ambitionierten Gegner, dessen erklärtes Ziel der Aufstieg ist, in eigener Halle das Leben möglichst schwer machen, mit Volldampf starten und das vorhandene Potential abrufen.

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Damen 2 besiegt verdient Düsseldorf

Geschrieben von Jörg Walter am . Veröffentlicht in Damen 2

Nur mühsam ins Spiel gefunden haben die RC-Mädel am Samstag bei ihrem 3:1-Sieg (20:25, 25:21, 25:18, 28:26) gegen den Mitaufsteiger ART Düsseldorf. Zunächst wollte die Annahme nicht gelingen, so dass lange keine druckvollen Angriffsaktionen zustande kamen. Erst gegen Ende des 1. Satzes wurde das Borkener Spiel aggressiver.
In den nächsten beiden Durchgängen liefen die Borkenerinnen dann allerdings zu Höchstform auf, zeigten ihr Spielpotential und ließen dem Gast aus Düsseldorf keine Chance. Vor allem im dritten Satz punktete der Gastgeber immer wieder mit starken Aufschlägen, allen voran Fiona Steverding. Auch die Annahme gelang nun fast fehlerfrei, so dass jeder gegnerische Aufschlag direkt wieder abgenommen werden konnte.
Im vierten Durchgang verließ man sich dann zu sehr auf die gezeigte Überlegenheit, schaltete einen Gang zurück und geriet prompt 5:13 in Rückstand. Wieder brachten starke Aufschläge in Serie von Fiona Steverding, Larissa Janssen und Sophia Möllmann die Wende, so dass der Ausgleich zum 21:21 gelang. Die Schlussphase dieses Satzes war nichts für schwache Nerven. Borken konnte aber schließlich mit viel Entschlossenheit und etwas Glück, weil die eingewechselten Sabrina Nelke und Hanna Föcker sich nahtlos einfügten, zwei Satzbälle der Düsseldorfer abwehren und das Ruder zum entscheidenden Durchbruch und unter dem Strich verdienten drei Punkten herum reißen.
Das Auswärtsspiel gegen Voerde am kommenden Wochenende wird sicherlich richtungsweisend für den RC sein. Es findet am Samstagabend um 19 Uhr statt.

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Knapp, knapper, RC Borken-Hoxfeld!

Geschrieben von Jörg Walter am . Veröffentlicht in Damen 2

So könnte das Fazit des Spiels gegen den TSV Wachtendonk lauten, an dessen Ende die RC-Mädel nach fast zwei Stunden Spielzeit, fünf gespielten Sätzen (23:25, 25:17, 19:25, 25:17, 14:16) und besserem Ballverhältnis (106:100) doch als Verlierer da standen.
Im ersten Satz lieferten sich die Kontrahenten eine Begegnung auf Augenhöhe. Dabei zeigten sich die Borkenerinnen in der Annahme deutlich verbessert und konnten eine ganze Reihe druckvoller Angriffe inszenieren. Wachtendonk spielte seinerseits wie eine Gummiwand, von der alles zurück kam, was nicht eindeutig genug gespielt wurde. Mit etwas Unterstützung des Schiedsrichters ging dieser Satz an Wachtendonk.
Im weiteren Spielverlauf lief der RC teilweise zu beeindruckender Form auf, konnte mehrfach durch eine hochkonzentrierte Annahme Rückstände aufholen und die Durchgänge 2 und 4 jeweils klar gewinnen. Bestnoten verdienten sich dabei Larissa Janssen, die den Gegner durch ihre präzisen Aufschläge oft schlecht aussehen ließ, und die jüngsten Spielerinnen Clara Schlettert, Hanna Föcker und nicht zuletzt Esther Spöler, die sich mittlerweile alle drei hervorragend ins Team integriert haben.
Der Entscheidungssatz verlief bis zum Spielstand von 14:13 völlig ausgeglichen. Doch der Aufschlag zum Matchgewinn landete im Netz und zwei Eigenfehler unmittelbar danach sorgten für die erneute Niederlage.
In der nächsten Woche spielt der RC um 15 Uhr in der Mergelsberghalle gegen den Allgemeinen Rather TV, der ebenfalls aus der LL aufgestiegen ist. Vielleicht trägt die heimische Umgebung dazu bei, dass die junge Borkener Truppe in den entscheidenden Phasen etwas weniger nervös ist und mal wieder gewinnen kann.

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Gegen Bottrop glatt verloren

Geschrieben von Jörg Walter am . Veröffentlicht in Damen 2

Gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Bottrop hatten die Borkenerinnen an diesem Wochenende letztlich keine Chance und mussten in eine glatte 0:3-Niederlage einwilligen (12:25, 23:25, 23:25). Allerdings war zumindest in den letzten beiden Sätzen der Leistungsunterschied längst nicht so groß, wie man aufgrund des Endergebnisses vermuten würde.
Im ersten Durchgang ließ sich der RC förmlich von den druckvollen Aufschlägen des Gegners überrollen. Die Pässe kamen nicht an und eigene Angriffe waren Mangelware. Folgerichtig war dieser Satz schon nach 12 Minuten beendet.
Danach wurde das Borkener Spiel viel besser: die Annahme erfolgte genauer und die Angreiferinnen konnten sich häufiger durchsetzen, vor allem Esther Spöler und Sophia Möllmann in der Mitte. Aber auch die Außenangreiferinnen hatten gute Szenen und erzielten wichtige Punkte, so dass die nächsten beiden Sätze über lange Strecken absolut ausgeglichen verliefen. Leider führten in beiden Durchgängen Eigenfehler in der Schlussphase zu dem letztlich klaren Ergebnis.