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Nur noch zweite Geige spielen die Herren in der Kreisstadt nachdem Personalmangel die Basketballer des RC Borken-Hoxfeld zum freiwilligen Rückzug aus der 2. Regionalliga zwang. Den Ton in Borken geben ab der kommenden Saison die Damen an. Als Oberligist gehen sie ab September erneut auf die Jagd nach Punkten – unter neuer Führung und mit einer ganz neuen Philosophie.

2015 07 22 Pia Ulmenberg

Pia Ulmenberg ist mit ihren Damen des RC-Borken-Hoxfeld die neue Basketball-Nummer- eins in der Kreisstadt. Foto: Klocke

Denn wenige Wochen nach dem Ende der vergangenen Spielzeit hatten Club und Trainer einen Schlussstrich gezogen. Im beiderseitigem Einvernehmen, wie es hieß, trennten sich die Wege von Trainer Markus Elsing und der Mannschaft. Mit Elke Sanders als Cheftrainerin und Thomas Rambo als ihr Assistent übernehmen im Club bewährte Kräfte die Damen-Auswahl, die am Freitag in ihre Saisonvorbereitung startet.
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Die Trainer können auf ein Team zurückgreifen, das nur einen Abgang zu verzeichnen hatte: Patricia Holdschlag legt ein Jahr im Ausland ein. Vom Landesligisten Eintracht Erle stößt Simone Roloff zum Oberligisten. Von einem eingespielten Team aber will Rambo nichts wissen. Er zielt auf eine Art Neuanfang ab. „Wir wollen einen Systemwechsel – weg von der Zone, hin zum Tempo-Basketball", erklärt er die angestrebte Kehrtwende der Spielweise und den damit verbundenen Wechsel der Geschwindigkeit. Kondition ist dafür Trumpf, weshalb sich die Spielerinnen in dieser Woche auch bereits das individuelle Lauftrainingsprogramm aufgenommen haben.

Weniger der Platzierung, sondern vielmehr dem erfolgreichen Einbau des Nachwuchses räumt Rambo jedoch die höchste Priorität ein. Denn von den „Metropol Girls", die als Spielgemeinschaft der Citybaskets Recklinghausen und des VfL AstroStars Bochum in der weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) unterwegs sind, stoßen Johanna Heinz, Henriette Ehling, Marta Middeler und Lena Schulz zu den Seniorinnen des RC Borken-Hoxfeld. Dieses blutjunge Quartett könnte noch in der U 17 spielen. „Mit ihnen verjüngt sich unsere Mannschaft enorm. Ein halbes Dutzend des Teams ist damit unter 20 Jahre", erklärt Rambo.

Ob die Integration tatsächlich gelingt, wird man erst am Saisonende sehen. Schon jetzt aber bahnt sich an, dass das neue Basketball-Aushängeschild der Kreisstadt in der kommenden Saison wohl kaum wiederzuerkennen sein wird.

Quelle: Borkener Zeitung vom 22.07.2015 (Autor: Martin Ilgen)

Unglückliches Aus bei der Qualifikation

Metropol Girls im Dreiervergleich geschlagen

Als am Sonntagnachmittag die letzte Sirene ging, sanken die Metropol Girls zu Boden. Trotz zweier überzeugender Siege am Vortag gegen die Capitol Baskets und am Sonntagmorgen gegen die Pfalz Towers hat es nicht gereicht. Spielerinnen, Trainer und Eltern standen apathisch und mit Tränen in den Augen in der Halle und versuchten sich Trost zu spenden. Niemand wollte das in diesem Moment wahr haben.

Dabei schien das Turnier aus der Sicht der Metropol Girls positiv zu starten. Am Samstagnachmittag besiegte Speyer in einem sehr spannenden Spiel die Gastgeber mit 57:55 und sorgte somit für die erste Überraschung. Nachdem die Metros nach einem schweren Auftaktspiel die Capitol Baskets mit 49: 45 geschlagen hatten, schien alles in die richtige Richtung zu laufen. An dieser Stelle ein Kompliment an die Düsseldorfer, die als Underdog ein super Spiel ablieferten und uns alles abverlangten.

Dieses Positive Gefühl sollte am Sonntagmorgen gegen die Pfalz Towers bestätigt werden. Die Metropol Girls spielten um Längen besser als noch am Vortag und setzten sich nach einem sehr intensiven und hochklassigen Spiel in der Endphase der Partie entscheidend auf 70:65 ab.

Ein großes Lob auch hier vom Trainergespann an das Team. Nervenstärke und Kampfgeist waren hier die Ausschlag gebenden Punkte die zum Erfolg geführt haben. So traf man sieben von sieben Freiwürfen in den letzten zwei Minuten und ließ sich zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen.

Somit stand nach Ausgang dieses Spiels fest, dass es am Sonntag um 16.30 Uhr gegen Weiterstadt zu einem Endspiel kommen würde. Denn weder Weiterstadt noch Speyer erlaubten sich einen Ausrutscher gegen Düsseldorf. Diese Ergebnisse hatten zur Folge, dass es im Falle einer Niederlage der Metros zu einem Dreiervergleich kommen würde mit Speyer und Weiterstadt. Die Rechnung war also klar: gewinnen die Metropol Girls oder verlieren mit weniger als drei Punkten Differenz wäre man sicher durch, bei einer Niederlage mit weniger als neun Punkten hieße es zweite Qualifikationsrunde. Eine höhere Niederlage das Aus.

Vor einer lauten Kulisse von etwa 150 Zuschauern startete man gut in die Partie. Die Mädels ließen sich keine Nervosität anmerken und agierten souverän. Bis Mitte des ersten Viertels war es ein ausgeglichenes Spiel. In der 5 Minute des ersten Viertels die erste kritische Phase. Weiterstadt setzte zwei Dreier in Folge und spielte sich bis zum Ende des Viertel in einen Rausch. Die Metropol Girls ließen sich in dieser Phase zu sehr von der nun lauten Kulisse und der aggressiven Spielweise beeinflussen. Der Rückstand nach diesem Viertel betrug nun satte 15 Punkte. ( 25:10). Nach ein paar Umstellungen in der Viertelpause und dem nun wiederkehrenden Selbstbewusstsein konnte man den Rückstand zur Halbzeit auf 10 Punkte verkürzen. Alles schien wieder möglich. Mit diesem Gefühl ging man nun voll motiviert ins dritte Viertel. Dieses Selbstbewusstsein sollte sich auch direkt im Ergebnis widerspiegeln, so konnte man das Ergebnis in der 26 Minute auf (39:36) verkürzen. Gute Defense und ein gutes Entscheidungsverhalten in der Offense machten dies möglich. Die Metropol Girls hatten nun ihre stärkste Phase und lagen auf Kurs zur direkten WNBL-Qualifikation. Weiterstadt stellte nun auf Zone um, was uns wieder verunsicherte. Leider fielen in dieser Phase die Würfe von Außen nicht und Weiterstadt spielte sich durch leichte Ballgewinne in einen zweiten Rausch, der das Ergebnis wieder auf 15 Punkte anwachsen ließ. Im letzten Viertel gaben die Mädels nochmal alles und kämpften aufopferungsvoll bis zum Umkippen, doch letztendlich sollte es einfach nicht sein. Man musste sich nach hartem Kampf mit 71: 54 geschlagen geben. Der Rest ist bekannt.

"Klar hätten wir uns heute alle ein Happy End gewünscht, aber ich muss der Mannschaft und dem ganzen Umfeld ein riesiges Kompliment aussprechen. Die Mädels haben zu keiner Zeit des Spiels aufgegeben und bis zum bitteren Ende gekämpft. Das zeigt mir als Trainer was für ein besonderes Team in den letzten 8 Wochen entstanden ist. Ich bin stolz Trainer dieses Teams zu sein. Dass man mit zwei Siegen aus drei Spielen nicht weiterkommt ist natürlich doppelt bitter, da es in den anderen Gruppen zum Gruppensieg gereicht hätte." berichtet ein konsternierter Trainer nach dem Spiel.

Wir gratulieren Weiterstadt und wünschen euch viel Erfolg in der kommenden Saison.

Bei den Metropol Girls wird nun in den nächsten Wochen fleißig an der Zukunft des Projekts gearbeitet. Alle Beteiligten sind sich einig, das Projekt erfolgreich weiter zuführen. Gespräche sollen schon in dieser Woche stattfinden, um den Spielerinnen weiterhin eine gute Perspektive bieten zu können, denn wie man sieht haben wir das Potenzial WNBL zu spielen.

Das Team

Lena Hochhaus, Hannah Olschar (Beide Fc Schalke 04), Marlen Bielefeld, Hannah Tüchthüsen, Lily Wilke (alle NB Oberhausen), Franka Bruning (Tv Emsdetten), Henni Ehling, Hanni Heinz, Martha Middeler, Lena Schulz , Vicky Bietenbeck (alle Rc Borken Hoxfeld), Kim Franze, Anna Suveydzis (Vfl Astrostars Bochum), Lilly Kaprolat (CB Recklinghausen).

Spielplan Gruppe Weiterstadt

SG Weiterstadt/Kronberg – Pfalz Towers 55:57
Capitol Bascats – Metropol Girls 45:49
Metropol Girls – Pfalz Towers 70:65
SG Weiterstadt/Kronberg – Capitol Bascats 66:34
Pfalz Towers – Capitol Bascats 64:40
SG Weiterstadt/Kronberg – Metropol Girls 71:54

Tabelle

1. SG Weiterstadt/Kronberg 2/1 192:145
2. Pfalz Towers 2/1 186:165
3. Metropol Girls 2/1 173:181
4. Capitol Bascats 0/3 0 119:179

Die Basketballabteilung des RC Borken-Hoxfeld e.V. veranstaltete am Samstag, 13.06.2015 einen Jugendtag für Spielerinnen und Spieler in der Dreifach-Sporthalle und auf dem Außengelände des Berufskollegs in Borken, Josefstr. 10.

Frau Danuta Krüger hat uns freundlicherweise ein paar Fotoimpressionen zur Verfügung gestellt: Fotostrecke Jugendtag 2015

Nach den Skurios Volleys Borken (2. Bundesliga Frauen) waren die Borkener Basketballer das klassenhöchste Team im Verbreitungsgebiet der BZ. Nun sieht sich der RC Borken-Hoxfeld gezwungen, seine erste Herrenmannschaft aus der 2. Regionalliga 2 zurückzuziehen. Eine überraschende Entscheidung, die den Verantwortlichen sicherlich nicht leicht gefallen ist. RCB-Basketballabteilungsleiter Heiner Kiebel: „Trotz einer erfolgreichen Saison, in der die Mannschaft von Trainer Haris Dzaferagic den fünften Tabellenplatz belegte, müssen wir nun als Verein in diesen sauren Apfel beißen. Bedingt durch mehrere Abgänge erheblich geschwächt, können wir eine weitere Saison in der 2. Regionalliga nicht verantworten."

Von den Stammspielern der vergangenen Spielzeit wären nur noch sechs Spieler übrig geblieben. Die Bemühungen, weitere Akteure von auswärts in die Kreisstadt zu locken, blieben erfolglos. Kiebel: „Die Leute haben im Ruhrpott viele Möglichkeiten, um in gleichwertigen Mannschaften innerhalb ihres Umkreises zu spielen. Borken liegt einfach zu weit weg, als dass Spieler diese Entfernung auf sich nehmen, nach Borken zum Training zu kommen. Alternativen aus der zweiten Mannschaft gibt es nicht. Unsere Nachwuchsspieler haben die Leistungsstärke, wie sie eine Regionalligamannschaft erfordert, erst in ein oder zwei Jahren, erreicht."

Nun wird ein neu formiertes RCB-Team in der kommenden Saison zwei Klassen tiefer spielen und versuchen, sich unter dem neuen Trainer Dennis Dunker in der Landesliga zu etablieren. Enttäuscht über den Rückzug ist der letztjährige Center und Co-Trainer Philipp Lensing: „Ich habe bestimmt 20 bis 30 Telefonate mit verschiedenen Spielern geführt, habe aber keinen Erfolg gehabt. Ich selber werde nun in meinem Basketball-Rentenalter als Spielertrainer zurück zu meinem Stammverein TG Heiden wechseln und dort mit meinen Freunden und Stammtischkollegen spielen."

Von der alten Regionalliga-Truppe sind dann nur noch Heiner Holtkamp, Jörg Demes, Magnus Fechtner und Marcin Chmielewski mit von der Partie. Zeitweilig stand auch die Existenz der zweiten Herrenmannschaft in Frage. Nachdem nun aber rund 22 Spieler für beide Teams zur Verfügung stehen, ist kein weiterer Rückzug fällig.

Damit sind die Probleme in der Basketballabteilung aber noch nicht ausgeräumt. Die Oberliga-Damen halten weiter Ausschau nach einem Trainer; der alte Coach Markus Elsing steht nicht mehr zur Verfügung. Zumindest aber steht Elke Sanders, die in den letzten beiden Jahren eine starke U 17-Mannschaft aufgebaut hat, als Co-Trainerin parat. Erstmalig können die Mädchen auch für die Oberliga eingeplant werden. In der vergangenen Saison spielten die Talente bei „Metropol Girls" in Bochum in der Nachwuchsbundesliga (WNBL) und werden auch dort wieder aktiv sein, wenn die Qualifikation am 20. Und 21. Juni in Weiterstadt positiv endet. Zudem wird mit Simone Kreierhoff ist eine erfahrene Aufbauspielerin von der Erler Eintracht zum RC Borken-Hoxfeld wechseln.

 

Kommentar

Vernünftige Entscheidung

Nachdem man sich seit Jahren in der 2. Regionalliga etabliert hat und die letzte Saison sogar auf dem fünften Tabellenplatz beendet hat, zieht der RC Borken-Hoxfeld nun überraschend seine erste Basketball-Herrenmannschaft aus der fünften Liga zurück. Und hinterlässt damit eine große Lücke in der Sportstadt Borken. Es war keine leichte, aber eine verständliche Entscheidung der Verantwortlichen. Zahlreiche erfahrene Stammspieler werden den Verein in der Sommerpause verlassen und alleine mit Spielern aus der Zweitgarnitur kann man diese Abgänge nicht kompensieren. Bevor man nun die vorhandenen Nachwuchs-Talente in einer nicht wettbewerbsfähigen Regionalliga-Mannschaft „verheizt", ist ein Neuaufbau in der Landesliga auf jeden Fall die vernünftigere Variante.  Dirk Rodenbusch (BZ)

Quelle: Borkener Zeitung vom 09.06.2015 (Autor: Dirk Rodenbusch)

Herren 1 - 2. Regionalliga

Am letzten Spieltag haben sich die Basketballer des RC Borken-Hoxfeld, mit einem Sieg über die RE Baskets Schwelm , den 5. Platz in der 2. Regionalliga gesichert. Mit dem 5. Platz hat man das Saisonziel und die bisher beste Platzierung in der 2. Regionalliga erreicht. Rückblickend kann man die vergangene Saison somit als erfolgreich bezeichnen. Jedoch wurden einige Spiele nur knapp und unnötig verloren, sodass auch Platz 4 möglich gewesen wäre.

Um auch in der nächsten Saison erfolgreich Basketball spielen zu können, laufen bereits die Kaderplanungen für die Saison 2015/2016. Hinter dem Verbleib von einigen Spielern steht noch ein Fragezeichen, doch der Abgang von Dennis Dunker steht bereits fest. Dennis wechselt als Spielertrainer in die 2. Herrenmannschaft. Wir bedanken uns vielmals für sein großes Engagement in den letzten Jahren. Aus aktueller Sicht werden im Kader auf allen Positionen, vornehmlich aber der Aufbauposition, noch Plätze zu vergeben sein.

Um interessierten Spielern die Möglichkeit zu geben sich dem RC Borken vorzustellen und das Team kennenzulernen, veranstaltet der RC Borken am 18. Mai und am 1. Juni, jeweils um 20:30 Uhr, ein Open-Gym in der Mergelsberghalle. Es sind alle Spieler eingeladen, die Lust haben und sich zutrauen in der 2. Regionalliga Basketball zu spielen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht unbedingt nötig, können aber gerne per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mitgeteilt werden. Bei eventuellen Fragen bitte auch die genannte Emailadresse kontaktieren.

15 01 25 Philipp Lensing BZ

Text: Philipp Lensing (Spielertrainer der 1. Herren) - Foto/Archiv: M. Klocke

2. Regionalliga Herren, 2

RC Borken-Hoxfeld - B. Schwelm 69:62 (36:26)

Am Samstagabend verabschiedeten sich die Basketballer vom RC Borken-Hoxfeld mit einem Sieg aus der Saison 2014/15 und kletterten noch einmal von Platz neun auf Platz fünf. Borkens spielender Co-Trainer Philipp Lensing: „Das war kein hochklassiges Spiel, aber ein versöhnlicher Abschluss. Mit dem fünften Rang haben wir unser Saisonziel erreicht."

15 02 08 Christian Fockenberg BZ

Christian Fockenberg war mit 16 Punkten Top-Scorer der Borkener Riesen. Foto/Archiv: M. Klocke

Die Kreisstädter fanden schwer ins Spiel, drehten dann aber im zweiten Viertel richtig auf. Angeführt von Felix Riedel und Dennis Dunker – er zeigte in seinem letzten Spiel für den RCB vor allen Dingen in der Defense eine ganz starke Leistung – drehte man den Spieß um und lag zur Pause bereits mit zehn Punkten vorne. Die zweite Spielhälfte verlief relativ ausgeglichen, der Borkener Erfolg geriet aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

RC Borken-Hoxfeld: Gorontzi (13), Dunker (2), Fechtner (8), Demes (9), Pernak, Chmielewski (1), Holtkamp (9), Fockenberg (16), Riedel (9), Lensing (2) und Kuhlmann

Viertelergebnisse: 8:11, 28:15, 19:18 und 14:18

Quelle: Borkener Zeitung vom 04.05.2015 (Autor: Dirk Rodenbusch)

Oberliga Damen, 2

RC Borken-Hoxfeld - AS Bochum 55:49 (19:26)

Im Vergleich zu den vergangenen Wochen wussten die sich die Borkenerinnen in allen Belangen zu steigern und beenden die Saison nach dem verdienten Heimerfolg gegen die AstroStars Bochum auf dem fünften Tabellenplatz. Im ersten Viertel war der gegnerische Korb wie vernagelt und so lag der RCB nach zehn Minuten mit 9:17 hinten. In der Folgezeit stellte Trainer Markus Elsing in der Defense auf Manndeckung um und fortan lief es besser.

14 11 08 Josephine Ehling

Josephine Ehling steuerte 15 Punkte zum Sieg bei.      Foto/Archiv: M. Klocke

Zur Pause behauptete Bochum zwar immer noch einen komfortablen Vorsprung, stand aber in den zweiten zwanzig Minuten einer prächtig aufgelegten Gastgebermannschaft gegenüber. Die Kreisstädterinnen gaben von Beginn an richtig Gas, gewannen die Viertel drei und vier deutlich mit 14:8 und 22:15. Somit konnte man den Spieß doch noch umdrehen. RC-Coach Elsing: „Das war eine ganz starke Willensleistung meiner Mannschaft. Alle haben zusammen gekämpft und selbst beim Rückstand den Kopf nicht in den Sand gesteckt."

RC Borken-Hoxfeld: Noel Ulmenberg (11), Hessefort (6), Josephine Ehling (15), Schulz (4), Dirks (15), Holdschlag (2) und Bietenbeck (2)

Viertelergebnisse: 9:17, 10:9, 14:8 und 22:15

Quelle: Borkener Zeitung vom 04.05.2015 (Autor: Dirk Rodenbusch)

Oberliga Damen,2

BG Dorsten - RC Borken-Hoxfeld 58:28 (33:12)

Mit einer Pleite im Gepäck kehrten die Damen des RC Borken-Hoxfeld von ihrer letzten Auswärtsaufgabe in dieser Saison zurück. Die klare Niederlage hinterließ einen gefrusteten Trainer Markus Elsing.

Da1 Mannschaftsfoto 2014-2015

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Hoxfelderinnen im Münsterland-Derby bei der BG Dorsten. „So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte Markus Elsing entgeistert. Und der RCB-Trainer meinte damit das zweite und dritte Viertel. Null Punkte machte sein Team im zweiten Abschnitt, nur fünf im dritten Abschnitt. Seine Damen berichteten ihm, dass die Körbe sehr empfindlich gewesen seien, wenig schluckten. Elsing nannte es einfach nur Wurfpech. „Wir haben nichts getroffen", sagt er und verwies auch auf die Freiwurfquote. Nur vier von 14 Versuchen saßen. „Mir fiel nichts mehr ein", sagte der Mann, der sich vor der Partie doch so sicher war, dass der letzte Auswärtstrip ein erfolgreicher wird.

Stattdessen Enttäuschung pur bei Hoxfeld. Im ersten Durchgang hielt der RCB noch Kontakt, im ebenfalls punktearmen Schlussviertel war man auch auf Augenhöhe. Zwischendurch aber ging die RCB-Hoffnung auf den elften Saisonerfolg komplett den Bach runter.

RC Borken-Hoxfeld: Bietenbeck (7), Ulmenberg (5), Dirks (3), Hessefort, Ehling, Bieling, Holdschlag, Harke-Bollrath, Schulz (je 2)

Viertelergebnisse: 14:12, 19:0, 19:5, 8:9

Quelle: Borkener Zeitung vom 27.04.2015 (Autor: Dirk Rodenbusch)

2. Regionalliga Herren, 2

BG Hagen II - RC Borken-Hoxfeld 79:63 (39:39)

In Hagen fanden am Samstag beide Mannschaften ganz schwer in die Partie. So stand es nach fünf Minuten immer noch 0:0, ehe die BG mit einem erfolgreichen Dreier den Bann brach. In der Folgezeit sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Begegnung, die zur Pause beim Stande von 39:39 noch total offen war.

15 02 08 Tim Gorontzi

Eine ganz starke Leistung zeigte im zweiten Viertel Tim Gorontzi (siehe Foto), der vierzehn Punkte – davon vier Dreipunktwürfe – für die Remigianer erzielte. RCB-Co-Trainer Philipp Lensing: „Tim ist in dieser Phase richtig heiß gelaufen. Leider war er aber der einzige Spieler in unserer Mannschaft, der Normalform erreichte." Und so blieb Borken im dritten Drittel zwar weiter dran, brach dann aber im Schlussabschnitt völlig ein. Lensing: „Da haben die Hagener wirklich sehr clever verteidigt. Unsere Center waren zu und von Außen haben wir nichts getroffen. So kam es dann doch noch zu einer deutlichen Niederlage."

RC Borken-Hoxfeld: Gorontzi (27), Dunker, Fechtner, Demes (4), Chmielewski (3), Holtkamp (7), Fockenberg (12), Riedel, Lensing (5) und Kuhlmann (5)

Viertelergebnisse: 16:14, 23:25, 18:14, 22:10

Quelle: Borkener Zeitung vom 27.04.2015 (Autor: Dirk Rodenbusch)

Ehre für einen großen Sportsmann

Der Borkener Basketball ist untrennbar mit dem Namen Heiner Kiebel verbunden. Für sein Engagement erhielt Kiebel am Montag das Bundesverdienstkreuz.

Bundesverdienstkreuz

Handy-Foto: Willi Elting / Bearbeitung/Rahmung: Martin Klocke

Sepp Herberger erhielt es 1962, auch Karl Lagerfeld und Udo Jürgens bekamen bereits diese außergewöhnliche Auszeichnung von oberster staatlicher Stelle. Man muss also schon etwas Besonderes leisten, um dem Bundesverdienstkreuz geehrt zu werden. Heiner Kiebel hat es. Für Borken. Für den Sport. Und für die Menschen. Im Rathaus steckte ihm Landart Dr. Kai Zwicker gestern diese Auszeichnung ans Revers. Der 68-Jährige ist in der Kreisstadt bekannt als Mister Basketball. Aber er ist weit mehr. Bürgermeister Rolf Lührmann sagte es: „Die Stadt braucht Menschen wie Sie. Solche, die die Initiative ergreifen und sich dabei nicht scheuen, neuen Wege zu gehen." Kiebel tut es.
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Die lobenden Worte vor und von der versammelten Prominenz aus Politik und der Borkener Sportlandschaft schienen dem pensionierten Lehrer fast etwas unangenehm zu sein. Oft schaute er an sich herunter. Ganz so, also würde er sich fragen: „Bin ich das wirklich?" Manchmal aber suchte er auch den Blickkontakt zu seiner Frau Marianne. Sichtlich gerührt bedankte er sich schließlich für die anerkennenden Worte. Aber vor allem bei ihr: „Danke, Du bist mein Motor", sagte er.

2015 04 20 Bundesverdienstkreuz-Collage

Fotos / Collage: Martin Klocke

Da greift wohl ein Rädchen ins andere beim Ehepaar Kiebel. Der Geehrte ist nicht nur derjenige, der den Basketball in Borken groß machte, sondern auch ein Schmierstoff für diesen Sport. „Ihr Einsatz war und ist mit entscheidend für die Entwicklung und Verbreitung dieser Sportart bei uns im Westmünsterland", sagte Landrat Zwicker in Richtung des Geehrten, dessen Engagement Vorbild-Funktion habe. Und nicht nur für die Jugend des RC Borken-Hoxfeld. Zwicker: „Ich halte es für außerordentlich wichtig, dass die Öffentlichkeit auf das Beispiel, das Sie geben, aufmerksam gemacht und zur Nachahmung aufgefordert wird."

2015 04 20 Bundesverdienstkreuz-Gruppenfoto

Foto: Martin Klocke

Kiebel ist ein Macher, ein stiller, ein bescheidener. Einer, der schlecht verlieren kann. Das gibt er zu. Aber auch einer, der Triumphe genießen kann. Er holte große Turniere nach Borken, übernimmt beim RC Borken-Hoxfeld Verantwortung als Abteilungsleiter. Kiebel motiviert die Jugend, besucht Schulen, will Kinder und Jugendliche mit seiner Begeisterung anstecken. Kiebel war und ist überall. Gerne ist er in seinem Domizil in Südtirol. Daheim fühlt er sich bei seiner Frau. Aber Borkens Sporthallen ohne Heiner Kiebel? Das wäre eben auch schwer vorstellbar.

Quelle: Borkener Zeitung vom 21.04.2015 (Autor: Martin Ilgen)

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